Geräusch im Ohr: Tinnitus erkennen und behandeln

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Mehr über unsere Ziele

Leitgedanke

Leitgedanke

Unsere Ziele orientieren sich an den Bedürfnissen der Patienten im Einklang mit der Anwendung moderner medizinischer Forschungsergebnisse, um dem Anspruch auf ein optimales Behandlungsergebnis gerecht zu werden.

Welche unterschiedlichen Bereiche?

Allgemeine Untersuchung

Allgemeine Untersuchung

Bei der Allgemeinen Untersuchung widmet sich der Arzt folgenden Bereichen:
- Ohr und Gehör/Gleichgewicht
- Nase und Nasennebenhöhlen
- Mund und Rachen
- Kehlkopf, Hals

Was ist das Ziel?

Therapieansätze

Therapieansätze

Ziel ist es, den Patienten zu schulen, mit dem Ton im Ohr zu leben, seine Aufmerksamkeit anderen Dingen zuzuwenden, das Geräusch zu überhören und so die Beeinträchtigung durch den Tinnitus zu vermindern.

Sie haben ein permanentes Geräusch im Ohr?

Für viele ist die Erkenntnis ein Schock: Sie nehmen ein Geräusch im Ohr wahr, das auf Nachfrage von den Mitmenschen irritiert verneint wird. Andere hören das Piepen, Pfeifen oder Rauschen nicht. Es stellt sich bei den Betroffenen die Erkenntnis ein: das Geräusch im Ohr nehmen nur sie wahr, sie hören es beständig und nach und nach sinkt die Lebensfreude. Mit anderen Worten: Sie haben einen Tinnitus.

Woher kommt das Geräusch im Ohr?

Patienten mit einem für andere Menschen nicht hörbaren Geräusch im Ohr können an objektivem oder subjektivem Tinnitus leiden. Ersterer besitzt eine reale Schallquelle, die jedoch im Körper liegt und daher von Mitmensch nicht gehört werden kann. Das Geräusch im Ohr wird beispielsweise von Blutdruckproblemen verursacht. Ein abnormaler Blutfluss in den Halsgefässen führt zu wahrnehmbarem Rauschen für Betroffene. In der Mehrheit der Fälle liegt allerdings ein subjektiver Tinnitus vor. Es handelt sich bei dem Geräusch im Ohr um ein Phantombild, das in hyperaktiven Neuronen entsteht. Die Nervenzellen im Gehirn reagieren auf eine Grunderkrankung und der Tinnitus ist deren Symptom. Klassische Auslöser für das Geräusch im Ohr können Infektionen oder Fremdkörper im Ohr sein, Krankheiten wie Otosklerose (Verknöcherungen im Ohr) und Morbus Menière, aber auch chronischer Stress, ein Schalltrauma oder Schwerhörigkeit. Funktionelle Störungen der Halswirbelsäule, Kiefergelenkprobleme und Schwindel können ebenfalls von Tinnitus begleitet werden.

Ist man gegen das Geräusch im Ohr machtlos?

Lange Zeit galt die Ansicht, dass Tinnitus nicht heilbar sei und der Patient mit dem Geräusch im Ohr leben muss. Diese Sicht der Dinge ist zum Glück zu vereinfacht, wie die aktuelle Forschungslage zeigt. Akuter Tinnitus (maximal drei Monate alt) kann in vielen Fällen komplett geheilt werden. Wird die Grunderkrankung früh erkannt und dagegen vorgegangen, verschwindet auch das Geräusch im Ohr, denn es war nur Teil der Symptomatik. Chronischer Tinnitus dagegen hat eine schlechtere Prognose, da das Gehirn sich selbst auf das Geräusch im Ohr programmiert hat. Der Gewöhnungseffekt muss durch Verhaltenstherapie, individuelle Bewältigungsstrategien und/oder eine akustische Therapie schrittweise abgebaut werden. Machtlos ist der Patient dennoch nicht, denn selbst wenn das Geräusch im Ohr nicht komplett beseitigt werden kann, ist eine Maskierung möglich. Belastet der Tinnitus den Alltag nicht mehr, ist nach medizinischem Verständnis ebenfalls eine Heilung eingetreten.

Was bringt eine Physiotherapie gegen das Geräusch im Ohr?

Liegen funktionelle Störungen der Wirbelsäule, Kieferverspannungen (z.B. durch Bruxismus) oder muskuläre Erkrankungen vor, ist Physiotherapie ein wirksames Mittel gegen Tinnitus. Auch verschiedene Formen von Schwindelbeschwerden können durch gezielte Übungen, manuelle Therapie und Massagen behandelt werden. Das Geräusch im Ohr bessert sich bei vielen Betroffenen deutlich.

Welche Therapien greifen noch gegen das Geräusch im Ohr?

Ist das Geräusch im Ohr stressbedingt, beziehungsweise als chronischer Tinnitus bereits im Gehirn verankert, helfen Bewältigungsstrategien bei der Ausblendung und akustische Therapien bei der Maskierung der Geräusche. Dafür muss vorab der Hörstatus erhoben und damit die Art des Geräusches (Pfeifen, Zischen, Klingeln etc.) samt Tonhöhe bestimmt werden. Musiktherapie und Rauschgenerator können bei der Überlagerung und beim Umschreiben des Hörgedächtnisses deutlich an Lebensqualität zurückbringen.

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